Weihnachten in Familie

Weihnachtszeit – ich weiß Bescheid.
Jedes Jahr dasselbe Leid.

Mama ist total gestresst,
Papa gibt ihr noch den Rest
Und die Kinderlein – oh weh!
Jammern – denn es fehlt der Schnee.

Braten brutzeln, Plätzchen backen,
bis schon fast die Knochen knacken
denn die Kinder – ach wie toll –
sauen nur die Küche voll.

Selbst der Vater ist genervt.
„Videospiele sind verschärft!“,
verkündet ihm der Sohnemann.
„Wer braucht schon eine Eisenbahn?“

Und so lautet das Gestöhne:
„Weihnachten war doch die schöne
ruhige, feierliche Zeit
Für Liebe und Besinnlichkeit!“

Die Oma nickt, der Opa auch –
Sie kennen noch gar manchen Brauch.
Ja früher – da ging´s nicht ums Geld,
noch ums Geschenk, das nicht gefällt.

Da wurde oft gelacht, gesungen,
war auch nicht jedes Lied gelungen,
Zusammensein war angesagt
und Basteleien sehr gefragt.

Lasst doch die Hektik Hektik bleiben,
übt lieber Euch im Grüße schreiben,
denn jede Jagd durch die Geschäfte,
verbraucht nur alle Geisteskräfte.

Holt zusammen, die ihr liebt,
weil es doch nichts Schön´res gibt
als Erinnerung´n zu wecken,
Gemeinsamkeiten zu entdecken.

Weihnachtszeit ist nicht mehr weit.
Es lebe die Besinnlichkeit!

Katrin Kutsche (Dezember 2008)
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