Erwachen

Ich wache auf
und spüre die Verheißung in der Luft,
getragen von Düften, die ich kaum zu benennen vermag
und lange entbehrten Vogelgesang,
der nun fast fremdartig klingt.

Ich wache auf
und fülle meine Lungen mit süßer, erquickender Luft,
gestatte mir dieses Gefühl der Hoffnung,
das unbestimmt, unerklärlich, unerwartet
meine Sinne überfällt.

Ich bin wach.
Mein Winter ist vorbei.

Katrin Kutsche (März 2009)
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