Straßenbahn-Poesie

Schnee, ach Schnee von ferne seh´
ich nun nichts als Schnee auf Weh´…
Trotzdem ich nach draußen geh,
verlassend Heizung, Keks und Tee,
wo ich mich schlitternd um mich dreh
in Richtung Hauswand – doch oh weh!
Da *knack* bricht schon mein großer Zeh
an einer scheinbar flausch´gen Weh´.
Doch nee – aus Eis ihr Inn´res ist,
zudem von Hunden vollgepisst,
wie ich trotz trän´den Auges seh.
Wehklagend in der Weh´ ich steh.
Vor schmerzendem Schmerz ich fast vergeh
und wütend laut das Wetter schmäh:
„Drin bleib ich bis zum nächsten Klee!“

Katrin Kutsche (November 2014)
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