Der erste Morgen

Grad aufgewacht. Mein Mund ist trocken
und der Geschmack von Käsesocken
flutet meine Rezeptoren.
Ich fühl mich wie neu geboren!
Greif´ an den Kopf, umarm´ mein Kissen …
Wo bleibt das lückenlose Wissen
um den Verlauf der letzten Nacht?
Ich schätze, es wurd´ viel gelacht. ^^

Und Bowle gab es, nicht zu knapp.
Likör? Genau! – Boar! Bin ich schlapp.
Mich dünkt, es wurde auch gespielt,
mit Erdbeerwein verkehrt gezielt …
Stimmt! Ein Deckel musst´ dran glauben!
(Aufgrund von Wein und lock´ren Schrauben.)
Dazu der Kääääse! All das Essen!
Wie konnte ich das bloß vergessen?

Ach! Und der Fluss von Schokolade,
in denen Früchte baden. Gnaaade!
Darum grummelt mir der Magen!
Solch Übelkeit … Kaum zu ertragen.
Eindeutig: Das Raclette ist schuld!
Mein Kopf. – Das wird schon. Nur Geduld.
Egal. Was gibt´s heut´ zu verzehren?
Hefeklöße mit Heidelbeeren.

Ich werd´ wohl drauf verzichten müssen
und zärtlich die Keramik küssen.
Das neue Jahr: es fängt gut an.
Mal sehen, ob ich´s ertragen kann …

Katrin Kutsche (Januar 2016)
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4 Gedanken zu “Der erste Morgen

    1. Zu verstehen als Kritik an der Verherrlichung übermäßigen Alkoholkonsums? 🙂 Dann jedoch lieber anregen, als betäuben. Wenn die Welt schon Amok läuft, sollte man besser so wach wie möglich sein. 😉

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