Drei Last-Minute-Weihnachtsgedichte

Letztes Jahr begann einer meiner Cousins, nur Minuten vor der Bescherung an Heiligabend hektisch im Internet nach kurzen Weihnachtsgedichten zu suchen. Knecht Ruprecht stand quasi bereits vor der Tür und drohte mit der Rute! Gar keine schlechte Idee also, etwas Passendes in petto zu haben. Hier nun drei kleine Vorschläge für all jene, die mal wieder vergessen haben, sich in angemessener Weise auf den Besuch des Weihnachtsmannes vorzubereiten.

Eins
Ein Tannenbaum gar bunt geschmückt, steht heut in unserm Zimmer.
Ach, hell erleuchtet er entzückt. Wär´ Weihnachten doch immer …
Steht mit mir auf, um laut zu singen, egal wie schief es klingt!
Der Weihnachtsmann, vor allen Dingen, soll hören, wie ihr singt.
So innig liebt er den Gesang, das solltet ihr bedenken,
dass er verspürt den großen Drang, uns reichlich zu beschenken.

Zwei
Hört ihr es Stampfen auf der Treppe? Da klopft wer an die Tür!
Hört auf zu zappeln, seid ganz leis: Knecht Ruprecht ist nun hier.
Spricht er euch an mit tiefer Stimme, wird euch ganz flau im Magen.
Doch seid so schlau, ihm dann sogleich dies Verslein vorzutragen:
„Weihnachtsmann, sei lieb zu mir und schenk mir tolle Sachen.
Tust du das, versprech ich dir, werd ich dich nicht verlachen.“

Drei
Wie viele Päckchen seh ich dort, dein Sack ist ziemlich prall!
Oh Weihnachtsmann, geh noch nicht fort, ich find dich überall!
Es gab so gut wie kein Gezänk, denn ich war lieb und nett.
Ach bitte, gib mir mein Geschenk – weil ich gern eines hätt´.

Katrin Kutsche (dezember 2016)
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