Ein Bär auf dem Fahrrad

Gebt Acht! Der Bär rast durch die Stadt,
da er nunmehr ein Fahrrad hat.
Vorn im Körbchen Nüsse (zarte),
ein Glas Honig, Eier (harte).
Im Körbchen hinten etwas Met …
(Weil der Bär halt so drauf steht.)

Der Fahrtwind rauscht ihm durch das Fell
und grad tritt er besonders schnell,
mit Energie in die Pedale,
bis *quiiiiiiietsch!!!* er bremst mit einem Male.
Oh ja: für Renter hält er an,
da er die so gut leiden kann.
Er nickt noch höflich, doch sogleich
jagt er hinfort in Richtung Teich.
„Der Bär kommt!“, schreit es allerorten,
nach Panik klingts aus diesen Worten.
Sie machen Platz, es fallen Schranken …
(Aus Furcht vor seinen Riesenpranken.)
Verbissen lehnt der Bär sich vor.
Er ist spät dran und knurrt laut („Rooooaaaar!“),
denn leider hat er heut nicht frei.
Sein Imbissstand am Bootsverleih,
macht PÜNKTLICH auf und (welch ein Hohn!)
dort stehen zwanzig Tiere schon.
Der Bär springt ab und parkt noch schnell.
Ihm sträubt sich auch spontan das Fell,
als Öko-Biber er entdeckt,
weshalb er seine Zähne bleckt.
Nun gilt es, Bär: Zusammenreißen,
um keine Köpfe abzubeißen!
Er holt tief Luft, hält eisern aus
und denkt versonnen: „Bald gehts nach Haus …“

Katrin Kutsche (April 2017)

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