Flatulenzen ohne Grenzen

Nächtens liegt ein Paar gemeinsam friedlich auf dem Kanapee.
Celestine liest ein Sachbuch, Karl schaut einen Anime.
Nach dem Essen ist das herrlich – gut geruht ist halb verdaut.
Doch in Gasform sich Verderben nun in den Gedärmen staut.
Karl ist ängstlich, denn er leidet und sein Blick ist schuldbewusst,
als er stört mit harschem Knallen seiner Liebsten Leselust.
Der Gestank: verwesungsähnlich. „Karl! Wie eklig! Mensch, du Schwein!
Kannst du dazu denn nicht rausgeh´n?“, hört er Celestine schrei´n.

Er jedoch fühlt sich im Recht –
Kohlauflauf bekommt ihm schlecht.
Drum er lässig ihr bekennt:
„Ich fühl mich halt flatulent!“

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Der Moobs-Song

Im Prinzip entstand Der Moobs-Song aufgrund diverser, skurriler Dating-Geschichten meiner Inkunabel-Mädels. Auch der unabsichtlich belauschte, völlig absurde Moobs-Vergleich einer Gruppe von Typen im Fitnessstudio spielte eine gewisse Rolle bei seiner Entwicklung. Ich meine: wie könnte man solcherlei Quatsch denn NICHT zu einem albernen Song verwursten? Das Ganze ist also natürlich absolut nicht ernst gemeint. 😉

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Straßenbahn-Poesie

Schnee, ach Schnee von ferne seh´
ich nun nichts als Schnee auf Weh´…
Trotzdem ich nach draußen geh,
verlassend Heizung, Keks und Tee,
wo ich mich schlitternd um mich dreh
in Richtung Hauswand – doch oh weh!
Da *knack* bricht schon mein großer Zeh
an einer scheinbar flausch´gen Weh´.
Doch nee – aus Eis ihr Inn´res ist,
zudem von Hunden vollgepisst,
wie ich trotz trän´den Auges seh.
Wehklagend in der Weh´ ich steh.
Vor schmerzendem Schmerz ich fast vergeh
und wütend laut das Wetter schmäh:
„Drin bleib ich bis zum nächsten Klee!“

Katrin Kutsche (November 2014)