Drei Last-Minute-Weihnachtsgedichte

Letztes Jahr begann einer meiner Cousins, nur Minuten vor der Bescherung an Heiligabend hektisch im Internet nach kurzen Weihnachtsgedichten zu suchen. Knecht Ruprecht stand quasi bereits vor der Tür und drohte mit der Rute! Gar keine schlechte Idee also, etwas Passendes in petto zu haben. Hier nun drei kleine Vorschläge für all jene, die mal wieder vergessen haben, sich in angemessener Weise auf den Besuch des Weihnachtsmannes vorzubereiten.

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Straßenbahn-Poesie

Schnee, ach Schnee von ferne seh´
ich nun nichts als Schnee auf Weh´…
Trotzdem ich nach draußen geh,
verlassend Heizung, Keks und Tee,
wo ich mich schlitternd um mich dreh
in Richtung Hauswand – doch oh weh!
Da *knack* bricht schon mein großer Zeh
an einer scheinbar flausch´gen Weh´.
Doch nee – aus Eis ihr Inn´res ist,
zudem von Hunden vollgepisst,
wie ich trotz trän´den Auges seh.
Wehklagend in der Weh´ ich steh.
Vor schmerzendem Schmerz ich fast vergeh
und wütend laut das Wetter schmäh:
„Drin bleib ich bis zum nächsten Klee!“

Katrin Kutsche (November 2014)

Ein Schneemann am Nordpol

Ein Adventskalender in Reimform.

1 …
Ein Forschungsschiff im blauen Meer,
es segelt schnell von Schweden her,
nach Grönland hin zu Forschungszwecken –
vieles gibt’s dort zu entdecken.
„Polarstern“ heißt es, stolz und kühn
fliegt es durch blaue Gischt dahin.
Es trotzt Kälte, Eis und Schnee
und einem Sturm auf wilder See.
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