Tod dem Schwitz

Hier sitze ich in meinem Schweiß
und weiß schon nicht mehr, wie ich heiß´.
Denn es ist heiß. Verdammter Scheiß!
Zudem schmerzt heute noch mein Steiß.

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Im Juni

Im Juni scheint die Sonne.
Wie süß der Beeren Saft!
Und jeder, voller Wonne,
pflückt soviel, wie er schafft.

Im Juni fällt kaum Regen,
aus Gras wird gold´nes Heu.
Allein des Duftes wegen
freut uns das stets aufs Neu´.

Im Juni sind wir heiter
und sonnig im Gemüt.
Drum sing gelassen weiter
ein frohes Sommerlied.

Katrin Kutsche (Juni 2008)

Frühlingszeit

Frühlingszeit – die Gräser sprießen
ohne dass wir selbst sie gießen
endlich frisch in sattem Grün.
Alle Vögel tirilieren.
Kommt – wir gehen heut´ spazieren!
Seht nur, wie die Blumen blüh´n.

Und die ersten Sonnenstrahlen,
sie beleben uns´re fahlen
Eisgesichter wieder neu.
Sanfter Wind weht durch die Haare.
Los – genießt die wunderbare
Frühlingszeit ganz ohne Reu´!

Katrin Kutsche (März 2008)

Frühling zeigt sein Angesicht

Frühlingszeit. Ich seufz´ es leise,
atme ein, mein Herz wird weit.
Langsam schmilzt das Eis, das Leid.
Und mein Aug´ geht auf die Reise,
blinzelt ob der Herrlichkeit,
welche durch der Sonne Strahlen
überall in neuer Pracht
grünt, erblüht. – Vorbei die kahlen
Tage unter Winters Macht.

Schon prangen bunt die ersten Blüten,
zartes Grün regt sich zum Licht.
Frühling zeigt sein Angesicht,
will sorgsam seine Schätze hüten,
nach langer Monate Verzicht.
Ich geh´ hinaus, schließ´ meine Augen,
um Wohlgefühl, Zufriedenheit
zu riechen, schmecken, aufzusaugen …
Herrlich ist die Frühlingszeit!

Katrin Kutsche (April 2006)